OUT AND ABOUT

In diesem Jahr findet das STAMP Symposium im Rahmen der Veranstaltungsreihe out and about – perspectives on performing arts in public spaces des BUTIÖR, sowie in Kooperation mit dem CPSA (Contemporary Performing Street Arts) Netzwerk und dem EU-Projekt LIBERTY statt. Zentrales Thema der Veranstaltung, zu der wir Fachleute und Interessierte gleichermaßen einladen, ist das Thema LIBERTY.

Das Programm startet am 18.09.2021 von 11.00 -13.00 Uhr am Platz der Republik mit einer Gesprächsrunde. Die Performances werden gezeigt von 16.30 – 21.00 Uhr am Platz der Republik und in der Ottensener Hauptstraße am Kunstcontainer.

Den Abschluss des Symposiums ist eine (interne) Feedback Gesprächsrunde am 19.09.2021 am Platz der Republik von 11.00 – 13.00 Uhr mit den teilnehmenden Künstlerinnen und geladenen Gästen. Die geladenen Gäste sind Veranstalterinnen aus dem EU-Projekt LIBERTY, Kooperationspartner aus dem CPSA Network und dem BUTIÖR.

Weitere Infos zur Veranstaltung auf der Projektseite – Satelliten und auf der STAMP Webseite und im STAMP Programmheft.

BEWERBUNG

Der Bundesverband Theater im Öffentlichen Raum in Kooperation mit Theater Anu und der Internationalen Kulturbörse Freiburgsucht für dieses Format Produktionen, die spartenübergreifend dieVielfalt der Szene und des Genres widerspiegeln.

Pitch your project in 5 Minutes
Ob Platzinszenierungen, ortsspezifische Aufführungen, Tanztheater, Audiowalks oder ZeitgenössischerZirkus – Die ShortCuts geben Einblicke in die künstlerische Arbeit der Theater-Macher:innen, wecken dasInteresse für künstlerische Produktionen im öffentlichen Raum und vernetzen Künstler:innen undVeranstalter:innen.

Wann & Wo
03.03.2022 zwischen 12:00 und 14:45 Uhr ONLINE im Rahmen der Onlinetagung Da geht noch was!

Wer kann sich anmelden?
Die Ausschreibung richtet sich an Einzelkünstler:innen oder Gruppen mit neuen Produktionen oder Konzepten für den öffentlichen Raum. Diese Ausgabe der ShortCuts ist nicht kuratiert. Wir versuchen alle Anmeldungen in die ShortCuts aufzunehmen. Einzige Bedingung: Die Generalprobe für die Präsentation ist für alle Teilnehmer:innen verpflichtend.

Wie läuft’s?

  • Name Künstler:in / Gruppe
  • Projekttitel
  • Kurzbeschreibung
  • Foto oder Video
  • Anmeldungen bitte bis Dienstag, 22.02.2022 an shortcuts@theater-im-oeffentlichen-raum.de
  • Generalprobe 02.03.2022 von 14:00 – 17:00 Uhr – Die Teilnahme ist verpflichtend!

Blickwinkel Dinslaken

Der BUTIÖR beteiligt sich mit drei Formaten an der Veranstaltung Blickwinkel, die als eine Art “verkehrte Messe” in 2024 die Kulturbörse Freiburg ersetzt und das Genre aus unterschiedlichen Blickwinkeln beleuchten möchte. 

An den beiden Tagen im Januar treffen sich Künstler:innen, Veranstalter:innen, Produzent:innen und Kulturpolitiker:innen, um sich über die Zukunft der Darstellenden Künste im Öffentlichen Raum auszutauschen.

Der BUTIÖR lädt dazu ein, die beiden Labore zu besuchen, die 2022 für das Projekt out + about. Labore der Darstellenden Künste im Öffentlichen Raum konzipiert und durchgeführt wurden.
Beide Labore finden am 23.01.24 statt.

Das Labor Produzieren für… richtet sich explizit an Künstler:innen, die keine oder wenig Erfahrungen mit der künstlerischen Arbeit im Öffentlichen Raum haben. Es wird von Ursula Maria Berzborn und Christiane Hoffmann geleitet.

Das Labor Kuratieren für unter der Leitung von Sabine Kuhfuß und Nicole Ruppert sucht den Austausch mit Veranstalter:innen und Produzent:innen über die spezifischen Herausforderungen kuratorischer Konzepte für den öffentlichen Raum.

Bei den ShortCuts (Kurzpräsentationen neuer Theaterprojekte im öffentlichen Raum) präsentieren Künstler:innen neue Projekte für den öffentlichen Raum. Die diesjährigen ShortCuts werden organisiert und moderiert von Rainer Bauer.

Das vollständige Programm findet ihr unter: https://blickwinkel-theater.de/

OUT AND ABOUT

Podiumsdiskussion

Jetzt alle Stühle raus? Theater im öffentlichen Raum erlebt in Deutschland in den letzten Jahren einen Aufschwung. Neben den klassischen OpenAir Festivals experimentieren auch andere Institutionen mit Formaten im öffentlichen Raum. Die Pandemie hat den Trend teils beflügelt, gleichzeitig Veranstaltungen erschwert. Wo geht die Reise hin?

Im Rahmen eines Round-Tables diskutieren Festivalkurator:innen und Theaterintendant:innen über den zunehmenden Eingang Darstellender Kunst im öffentlichen Raum in die Programme traditioneller indoor-Festivals und Theater.
Die Pandemie beflügelt kurzfristig Projekte im öffentlichen Raum, wirkt das langfristig nach?
Wie korrespondiert der Trend zu outdoor-Projekten mit der derzeitigen Veränderung des öffentlichen Raums – zwischen befürchteter Verödung der Innenstädte und erhoffter Neuentdeckung als sozialer Raum?
Ermöglicht der öffentliche Raum mehr „Kultur von Allen“ statt nur „Kultur für Alle“?

Es nehmen teil:
Olaf Kröck – Intendant Ruhrfestspiele Recklinghausen
Annette Dabs – Künstlerische Leitung FIDENA Festival Bochum
Sabine Reich – Chefdramaturgin und stellvertretende Intendantin Schauspiel Dortmund
Kathrin Bahr – Künstlerische Leitung tête-à-tête Festival Rastatt

Donnerstag, 26.08.2021 // 17:30 – 19:00 Uhr // Rohrmeisterei Schwerte

Moderation: Holger Ehrich (Welttheater Schwerte)

Anmeldungen bitte unter: https://welttheater.reservix.de

Weitere Infos auf unserer Projektseite – Satelliten.

PRESSEMITTEILUNG

Wir appellieren an die Entscheider:innen der Europäischen Union, die europäischen Werte – Freiheit, Gleichheit, Demokratie, Rechtsstaatlichkeit, Achtung der Menschenrechte und der Menschenwürde – gegenüber der Aggression Russlands zu verteidigen.

Hier findet ihr die ausführliche Pressemitteilung des Aktionsbündnisses Darstellende Künste.

OUT AND ABOUT

Im Rahmen der Veranstaltungsreihe out and about – perspectives on performing arts in public spaces, die vom Bundesverband Theater im Öffentlichen Raum e.V. konzipiert wurde, findet am 20. und 21. Mai 2021 als erste Satelliten-veranstaltung ein WebLab im Zoom-Format statt. Anstelle des Internationalen Straßentheaterfestival Holzminden 2021, das aufgrund der Corona-Pandemie abgesagt wurde, sind Künstler:innen, Produzent:innen, Veranstalter:innen und sonstige Interessierte eingeladen, an zwei Vormittagen Denkanstöße und Visionen zu entwickeln, um das Genre und die künstlerische Produktion im und für den öffentlichen Raum nachhaltig zu stärken.

Weitere Infos findet Ihr auf der Projektseite – Satelliten und im Programm-PDF.

OUT AND ABOUT

Der Bundesverband Theater im Öffentlichen Raum e.V. (BUTIÖR) sucht zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine:n Assistent:in der Projektkoordination mit Organisationstalent und Freude an administrativen Tätigkeiten.
Bewerbungsfrist ist der 15. Juni 2022 !

Hier geht’s zur Stellenausschreibung!

OUT AND ABOUT

Der Bundesverband Theater im Öffentlichen Raum freut sich, das Programm für den Digital KickOff vom 12. bis 14. April 2021 bekanntzugeben.

Die Veranstaltung bildet den Auftakt des Projektes out and about – perspectives on performing arts in public spaces.

Weitere Infos findet Ihr auf der Projektseite und im Programm-PDF.

OPEN CALL

BEWERBUNGSFRIST BIS ZUM 15.06.2022 VERLÄNGERT!

Der Bundesverband Theater im Öffentlichen Raum (BUTIÖR) und der Bundesverband Zeitgenössischer Zirkus (BUZZ) organisieren zusammen eines der bundesweiten Artist Labs, die vom Fonds Darstellende Künste ausgeschrieben wurden.

Gemeinsam mit 10 Künstler:innen, die in den Genres Zeitgenössischer Zirkus und Theater im Öffentlichen Raum tätig sind, forschen wir über aktuelle Ästhetiken, Erfahrungsräume und Begegnungsstätten zwischen Kunst und Zuschauenden, sich verändernde Produktions- und Arbeitsbedingungen, über Unterschiede und Gemeinsamkeiten – und vor allem über die Wahrnehmung von außen, durch Publika und Medien.

Haben Stücke des Theaters im Öffentlichen Raum und des Zeitgenössischen Zirkus ein besonderes Potenzial, Zuschauer:innen zu erreichen und mit dem Publikum zu kommunizieren? Wie gehen wir mit dieser Verantwortung um?

Nach zwei digitalen Vorgesprächen findet vom 5.-7. August 2022 ein intensiver ThinkTank in Frankfurt a.M. statt. Außerdem besuchen wir gemeinsam die Festivals Sommerwerft in FFM und Just for Fun in Darmstadt, wo wir Inszenierungen besuchen und uns mit den Künstler:innen austauschen.

Möchtet ihr Teil dieses professionellen Erfahrungsaustausches sein und gemeinsam mit anderen Eure künstlerische Arbeit reflektieren? Dann meldet Euch bitte mit einem kurzen Motivationsschreiben, aus dem hervorgeht, weshalb Euch gerade diese Thematik besonders interessiert, bis zum 15. Juni 2022 bei artistlab@theater-im-oeffentlichen-raum.de.

Die Anzahl der Plätze ist begrenzt. Für die Teilnahme zahlen wir eine angemessene Aufwandsentschädigung.
Wir danken dem Fonds DAKU für das Modellprojekt “Bundesweite Artist Labs” (Gefördert vom Fonds Darstellende Künste aus Mitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien im Rahmen von NEUSTART KULTUR) und laPROF Hessen für die Unterstützung vor Ort!

Das Projekt Artist Lab ist eine Kooperation mit dem Bundesverband Zeitgenössischer Zirkus (BUZZ)

Gefördert vom Fonds Darstellende Künste aus Mitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien im Rahmen von NEUSTART KULTUR.

PRESSEMITTEILUNG

Allianz der Freien Künste hat ein neues Sprecher:innen-Trio.
Lena Krause, Bea Kießlinger und Peder W. Strux bilden das neue Sprecher:innen-Trio der Allianz der Freien Künste (AFK).

Lena Krause (FREO – Freie Ensembles und Orchester in Deutschland e.V.), Bea Kießlinger (Dachverband Tanz Deutschland e.V.) und Peder W. Strux (Paul-Klinger-Künstlersozialwerk e.V.) freuen sich darauf, gemeinsam die bisherige Arbeit der Allianz der Freien Künste intensiv fortzusetzen, die vor allem die ökonomische und soziale Sicherung freischaffender Künstler:innen in den Blick nimmt.

Für den Spätsommer (6. September 2021) bereiten sie aktuell ein Wahlhearing vor, das die kulturpolitischen Vorhaben der demokratischen Parteien in den nächsten vier Jahren transparent machen soll.

Lena Krause hatte seit Gründung der AFK die Sprecher:innenfunktion gemeinsam mit Stephan Behrmann wahrgenommen, der seit 1. Juni 2021 neuen beruflichen Aufgaben nachgeht. Dazu Lena Krause: „Wir danken Stephan Behrmann für sein großartiges Engagement in der Allianz der Freien Künste! Die Allianz der Freien Künste ist nicht zuletzt durch ihn zu einer nicht mehr wegzudenkenden spartenübergreifenden Interessenvertretung (solo)selbstständiger Kunst- und Kulturschaffender und freier Organisationen geworden. Diesen Auftrag greifen wir gerne schon am 6. September 2021 auf, wenn wir in einem Hearing Kultur- und Sozialpolitiker:innen zu ihren Plänen zur Sicherung von Kunst und Kultur befragen werden.”

Pressemitteilung vom 09.07.2021

Veranstaltungsankündigung

// Samstag, 4. Juni 2022 | 19:30 Uhr

Apéro

Der BUTIÖR lädt ein zum informellen Austausch bei Wein und Käse.
Wir freuen uns auf ein Wiedersehen!

ORT: Festivalzelt im Schlosspark Detmold

// Montag, 06. Juni 2022 | 13:30 Uhr

out + about Kiosk

Eine Begegnung zwischen dem BUTIÖR und interessierten Zuschauer:innen.

Was macht das Theater im Öffentlichen Raum aus? Wie begegnen die Künstler:innen der Stadt? Und welche Rolle
spielt das Publikum? Nach einem kurzen Impuls von Vertreter:innen des BUTIÖR besuchen wir gemeinsam „Studio Cité“ und sprechen mit dem Künstler Benjamin Vandewalle.

Aufgrund begrenzter Teilnehmer:innenzahl wird um Anmeldung gebeten unter
kulturteam(a)detmold.de Betreff: out+about KIOSK

ORT: Festivalzelt im Schlosspark Detmold


PRESSEMITTEILUNG

In Artikel 5 Absatz 3 des Grundgesetzes ist mit der Kunstfreiheit das verfas- sungsmäßige Bekenntnis zur besonderen Rolle der Künste in unserer Gesellschaft grundlegend formuliert. Mit dem Künstlersozialversicherungsgesetz und in der auf ihm basierenden Künstlersozialkasse (KSK) hat der Gesetzgeber ein konkretes Instrument geschaffen, welches der besonderen Schutzwürdigkeit der Kunst und der Künstler*innen Ausdruck verleiht. Seit ihrem Bestehen ist die KSK die unverzichtbare Grundsäule der sozialen Absicherung selbstständig arbeitender Künstler*innen.

In der Corona-Pandemie hat sich die KSK als wichtiges Auffangnetz für die Versicherten erwiesen. Die seit fast einem Jahr andauernde schwere Krise stellt die Künstler*innen und die KSK vor unerwartete Herausforderungen und erfordert zusätzliche Maßnahmen. Der Gesetzgeber hat bereits erste wichtige Schritte unternommen. So wurde – um das KSK-System zu stützen – 2020 ein Entlastungs- Zuschuss aus Bundesmitteln gewährt. Darüber hinaus wurde dafür Sorge getragen, dass der von den Versicherten – unverschuldet – erlittene Verdiensteinbruch in 2020 und 2021 keine Auswirkung auf den Versicherungsschutz an sich hat.

Dennoch ergeben sich für die Versicherten weiterhin erhebliche Probleme. Starre Zuverdienstregelungen im Bereich selbstständiger Nebentätigkeit erschweren es vielen von ihnen, aus eigener Kraft die Krise zu überstehen, ohne ihren Hauptberuf aufgeben zu müssen. Die Corona-bedingten Verdienstausfälle führen außerdem zu einer Minderung des Krankengeldanspruchs und werden mit Blick auf den Zugang zur Grundrente für viele Versicherte drastische Spätfolgen im Bereich der Altersabsicherung nach sich ziehen. Zusätzlich zu den bereits erfolgten Maßnahmen sind dringend weitere Schritte des Gesetzgebers erforderlich – in Bezug auf das KSK-System und die Altersabsicherung der Künstler*innen.

Grundsätzlich gilt, dass der Bereich der Künste durch die – infolge der Corona-Pandemie angeordneten – staatlichen Schutzmaßnahmen eine der am stärksten betroffenen Branchen ist und dass der Kulturbetrieb auch nach einem Ende der Pandemie-bedingten Beschränkungen erst mit großer Verzögerung in Gang kommen wird. Auch aufgrund von sehr langen Planungsvorläufen wird sich die Krise noch sehr lange auf die Arbeitsrealität freischaffender Künstler*innen auswirken. Es ist davon auszugehen, dass der Kulturbereich bis mindestens 2022 starken Beeinträchtigungen ausgesetzt sein wird.

In diesem Zusammenhang ist es notwendig, dass zur Stabilisierung der KSK auch in 2021 ein Entlastungs-Zuschuss des Bundes gewährt wird, um Corona-bedingte Engpässe auf der Einnahmeseite der KSK auszugleichen und den Abgabesatz für die Verwerter*innen stabil zu halten.

  1. Die Allianz der Freien Künste fordert den Gesetzgeber auf – für die Dauer der Pandemie und eine Übergangsphase bis mindestens Ende 2022 – die Zuverdienstgrenzen für nicht- künstlerischen selbstständigen Nebenverdienst auszusetzen oder deutlich anzuheben bzw. eine Regelung zu treffen, die für KSK-Versicherte den Bestandsschutz in der Kranken- und Pflegeversicherung trotz Überschreitens der Zuverdienstgrenze gewährleistet.

Ähnliche Forderungen wurden bereits von ver.di, vom Deutschen Kulturrat, vom Deutschen Musikrat und anderen Verbänden vorgebracht.

  1. Solange die Zuverdienstgrenze für nicht-künstlerischen selbstständigen Nebenverdienst in der jetzigen Form besteht, ist für die KSK-Mitglieder entscheidend, ob eine monatliche Betrachtung (derzeit 450 Euro pro Monat) oder eine jährliche Betrachtung (derzeit 12 mal 450 Euro = 5.400 Euro pro Jahr) erfolgt. Die Allianz der Freien Künste fordert, dass die Zuverdienstgrenze in jedem Fall auf das gesamte Jahr gerechnet werden kann. Dadurch hätten die Versicherten die Möglichkeit, die bestehenden Zuverdienstmöglichkeiten – generell und besonders während der Krise – voll auszuschöpfen.
  2. Die Allianz der Freien Künste fordert den Gesetzgeber auf, durch entsprechende Nachbesserungen beim Zugang zur Grundrente schnellstmöglich die Spätfolgen der Corona-Pandemie für die soziale Absicherung der Künstler*innen im Alter abzufedern. Unabhängig von der Corona-Situation muss der Zugang zur Grundrente für (hauptberufliche) Künstler*innen mit unterdurchschnittlich geringem Einkommen ermöglicht werden.
  3. Zur Stabilisierung der KSK-Systems muss auch in 2021 ein Entlastungs-Zuschuss des Bundes gewährt werden, um Corona-bedingte Engpässe auf der Einnahmeseite der KSK auszugleichen und den Abgabesatz für die Verwerter*innen stabil zu halten.

Hier geht es zur Pressemitteilung mit weiteren Erläuterungen.

Labor #SCHREIBEN ÜBER

30. & 31.08.2022 // theaterkontor // Schildstr. 21, 28203 Bremen

Der öffentliche Raum erfährt als Ort künstlerischer Praxis einen großen Aufmerksamkeitsschub – sei es von Seiten der Förderinstitutionen, institutionalisierter Kulturorte oder des Publikums. Dies bringt große kommunikative Herausforderungen mit sich, denn „draußen“ ist nicht „drinnen“ – und das ist insbesondere beim Schreiben über Darstellende Künste im Öffentlichen Raum spürbar.

Wie kann die öffentliche Wahrnehmung dieser Kunstform, die häufig zwischen soziokulturellem Auftrag und Kleinkunst verortet wird, über Sprache verändert werden? Welche (Text-)Formen und Worte gibt es, um künstlerische Prozesse schriftlich zu fassen?

Inhalte und Ziele des Labors

Neben der Definition von Zielgruppen, Textformen und -funktionen werden in der Schreibwerkstatt verschiedene Methoden der Textarbeit und -gestaltung erarbeitet. Ein Fokus liegt darauf, die besonderen Gegebenheiten im Öffentlichen Raum in Worte zu fassen. Ziel ist, die Versprachlichung der künstlerischen Arbeit gemeinsam zu erforschen, eigene Fähigkeiten und Grenzen zu erkunden und mithilfe von Tricks und Kniffen Freude an kreativer Textarbeit zu entwickeln.

#SCHREIBEN ÜBER richtet sich an Produzierende und Künstler:innen aus den Genres Theater, Zirkus, Tanz, Figurenspiel und Kindertheater, die den öffentlichen Raum als Spiel- und Wirkungsort nutzen. Hierbei ist nicht entscheidend, ob es sich um professionelle Darsteller:innen, Regisseur:innen, Produktionsleitungen o.a. handelt, solange entsprechende Vorkenntnisse, Offenheit und Neugierde bestehen.

Es wird an eigenen Projekten und Texten gearbeitet.

Zeitraum

Dienstag, 30.08.2022
11:00 – 13:00 Uhr // Impulsvortrag und Q&A „How to Pressetext“, Jan-Paul Koopmann (hybrid)

15:00 – 19:00 Uhr // Schreibwerkstatt Teil I, tadaa Magazin (präsenz)

Im Anschluss: Informeller Ausklang bei einem gemeinsamen Abendessen

Mittwoch, 31.08.2022
10:00 – 14:00 Uhr // Schreibwerkstatt Teil II, tadaa Magazin (präsenz)

Impulsspeaker

Jan-Paul Koopmann arbeitet als Redakteur bei der taz, und schreibt frei Kritiken z.B. für Nachtkritik und Theater Heute. In Bremen hat er vergangenes Jahr mit Şeyda Kurt das „Outnow“-Festivalblog betreut und nah am LAFDK früher ein Programm für das „Explosive“-Festival geschrieben. An der Uni Bremen gibt Koopmann Seminare für Journalistisches Schreiben.

Leitung Schreibwerkstatt

Gesine Jäger und Dominikus Moos vom tadaa Magazin bringen zeitgenössischen Zirkus in eine gedruckte Form. Dabei gehen sie in der Regel von einem Thema aus und nähern sich ihren Projekten auf sehr unterschiedliche Art und Weise. Die jeweiligen Textformen und -darstellung entstehen dabei nahezu spielerisch und brechen mit klassischen Normen.

Das Labor #SCHREIBEN ÜBER ist Teil des Projektes out and about – Labore der Darstellenden Künste im Öffentlichen Raum des BUTIÖR und wird in Kooperation mit LAFDK Bremen und LA STRADA Internationales Festival der Straßenkünste in Bremen organisiert.

Die Veranstaltungsreihe out and about – Labore der Darstellenden Künste im Öffentlichen Raum ist gefördert vom Fonds Darstellende Künste aus Mitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien im Rahmen von NEUSTART KULTUR.

PRESSEMITTEILUNG

Im Vorfeld der Bundestagswahl 2021 hat die Allianz der Freien Künste Fragen als Wahlprüfsteine an die Parteien gerichtet: zu deren Positionierung, Lösungsansätzen und Strategien in Bezug auf Künstler:innen, Kulturtätige und Kulturpolitik.

Siehe Pressemitteilung.

Labor #PRODUZIEREN FÜR

Neben den Besonderheiten des öffentlichen Raums für die künstlerische Arbeit unterscheidet sich auch der Produktionsprozess von Darstellender Kunst im Öffentlichen Raum vom Produzieren für Bühnen und Häuser.

Bei der Konzeption, Organisation und Durchführung sind Ortssuche, örtliche Gegebenheiten, Lichtverhältnisse, Infrastruktur uvm. zentrale Kriterien der Produktionsarbeit, die vom vielfältigen “Genehmigungsdschungel” der kommunalen Verwaltungen begleitet werden.

Was ist für die Erarbeitung von Formaten der Darstellenden Künste im Öffentlichen Raum notwendig? Wie sind die technischen, organisatorischen und regionalen Bedingungen?

Während der eigentlichen künstlerischen Umsetzung muss oft spontan und flexibel mit dem öffentlichen Raum umgegangen werden, nicht nur performativ, auch organisatorisch.

Das Labor #PRODUZIEREN FÜR richtet sich explizit an Nachwuchskünstler:innen, die noch nicht so lange im öffentlichen Raum arbeiten, bzw. an andere Interessierte, die ihre künstlerische Praxis in den öffentlichen Raum ausweiten wollen. In einem digitalen Workshop wird konkretes Wissen für Auftritte im öffentlichen Raum bereitgestellt. 

Expertinnen und Labor Leitung

Christiane Hoffmann geboren 1963 im Harz, lebt und arbeitet in Görlitz (Sachsen). Seit 1993 arbeitete sie im Kulturamt der Stadt Görlitz. Christiane Hoffmann übernahm 1995 die Projektleitung des Internationalen Straßentheaterfestivals ViaThea in der Europastadt Görlitz/ Zgorzelec, das sich u.a. die Überwindung der deutsch–polnischen Grenzen zum Ziel gesetzt hat. Christiane Hoffmann war Gründungsmitglied des Bundesverbands Theater im Öffentlichen Raum und arbeitet seit 2007 im Gerhart-Hauptmann-Theater Görlitz-Zittau.

Ursula Maria Berzborn geboren 1967 in Köln, ist Regisseurin, Performerin, Bühnen- und Kostümbildnerin. Sie studierte in Berlin Bühnenkostüm, war 1990 Mitgründerin des Kunsthauses KuLe und gründete 1996 die Performancegruppe Grotest Maru, die sie in Künstlerischer Leitung bis heute führt, tourte weltweit, oft mit Unterstützung des Goethe-Instituts, und entwickelte zahlreiche ortsspezifische und partizipative Inszenierungen. Sie arbeitet als Kuratorin und Veranstalterin und übt seit 2004 diverse Lehrtätigkeiten aus. 2006 – 2018 war sie Vorstandsmitglied des Bundesverbandes Theater im Öffentlichen Raum und ist seit 2018 Ansprechpartnerin des LAFT und Expertin im Berliner PAP (Performing Art Programms) im Bereich Darstellende Künste im Öffentlichen Raum.

Termine

Donnerstag, 13. Oktober 2022, 10:00-14:00 Uhr, digital
und
Donnerstag, 03. November 2022, 10:00-14:00 Uhr, digital
(Die Termine bauen inhaltlich nicht aufeinander auf und sind als Einzelveranstaltungen zu verstehen.)

Das Labor #PRODUZIEREN FÜR wird realisiert in Kooperation mit LanZe Sachsen-Anhalt.

Die Veranstaltungsreihe out and about – Labore der Darstellenden Künste im Öffentlichen Raum ist gefördert vom Fonds Darstellende Künste aus Mitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien im Rahmen von NEUSTART KULTUR.

SAVE THE DATE

2022 ist der Bundesverband Theater im öffentlichen Raum endlich wieder in Präsenz auf der Intenationalen Kulturbörse Freiburg vetreten:

  • Wir freuen uns die langjährige Tradition der ShortCuts fortzusetzen. Zur Bewerbung mit neuen darstellenden Projekten im öffentlichen Raum bald mehr.
  • Wir treffen uns zu einer außerordentlichen Mitglieder-Versammlung am Vorabend.
  • Apéro: unser gewohntes Treffen montags um 12h am Messestand wird leider nicht möglich sein, da keine größeren Versammlungen in der Messehalle stattfinden dürfen. Wir hoffen aber, dass wir uns alternativ draussen (mit Glühwein und heißem Apfelsaft) zum Apéro treffen werden können. Immerhin machen wir ja Darstellende Künste im öffentlichen Raum – warum dann nicht auch dort treffen?!!!

Weitere Infos demnächst hier und natürlich auf der Website der Kulturbörse Freiburg

Wir möchten Euch an dieser Stelle auch darauf aufmerksam machen, dass die Organisator:innen der IKF entschieden haben „die 34. IKF im Januar 2022 für alle Teilnehmenden unter 2G-Bedingungen sowie Anwendung eines entsprechenden Sicherheits- und Hygienekonzeptes“ stattfinden zu lassen.

OPEN CALL

Unter dem Titel out and about – Labore der Darstellenden Künste im Öffentlichen Raum führt der Bundesverband Theater im Öffentlichen Raum e.V. (BUTIÖR) ein bundesweites Projekt durch, das die Vernetzung mit den Landesverbänden für Freie Darstellende Künste ausbauen und stärken soll. Das Projekt, gefördert durch die Netzwerk- und Strukturförderung des Fonds Darstellende Künste, möchte den Wissenstransfer und Austausch über Darstellende Kunst im Öffentlichen Raum weiterentwickeln und verstetigen. Die vier Labore setzen sich in unterschiedlichen thematischen Schwerpunkten mit den Bedingungen des Produzierens und Arbeiten im öffentlichen Raum auseinander.


Das Labor #KURATIEREN FÜR beschäftigt sich mit Modellen und Konzepten kuratorischer Prozesse der Darstellenden Künste im Öffentlichen Raum und fragt nach Handlungsaspekten für das Kuratieren. Wie können kuratorische Prozesse an der Schnittstelle von Künstler:innen, Ort/Raum und Publikum gestaltet werden, damit die szenischen Künste im öffentlichen Raum ihr Potenzial entfalten können? Was kommt zuerst: die Künstler:in, der Ort, das Stück oder die Idee der Kurator:in?

Neben eingeladenen Expert:innen, die unterschiedliche Konzepte und Formate von Veranstaltungen repräsentieren, lädt der BUTIÖR Kurator:innen und Nachwuchs-Kurator:innen ein sich in diesem Labor mit der Praxis des Kuratierens vertiefend zu befassen. Dabei sollen transdisziplinäre, transkulturelle und transmediale Kontexte des Kuratierens
im öffentlichen Raum
betrachtet und diskutiert werden.

Termin

2. November 2022, 10:00-18:00 Uhr

Ort

Dortmund – Kulturort Depot (Parzelle)

Impulse

Casper de Vries (NL) – ENTR’ACT, Festivalmacher und Kurator Fokus öffentlicher Raum
Tim Behren (DE) – künstlerischer Leiter der Kompanie Overhead Project & Kurator des CircusDanceFestival

Moderation und Begleitung

Geheime Dramaturgische Gesellschaft

Getränke, Snacks und ein Mittagessen werden gestellt. Reisekosten werden zurückerstattet.

Hast Du Lust dabei zu sein? Dann schicke uns eine kurze Motivation bis zum 20. Oktober 2022 (max. 1 DIN A4
Seite) an outandabout@theater-im-oeffentlichen-raum.de

Das Labor #KURATIEREN FÜR wird realisiert in Kooperation mit

Die Veranstaltungsreihe out and about – Labore der Darstellenden Künste im Öffentlichen Raum ist gefördert vom Fonds Darstellende Künste aus Mitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien im Rahmen von NEUSTART KULTUR.

PRESSEMITTEILUNG

2013/14 initiierte der Fonds Darstellende Künste das Sonderprojekt Unorte für die Darstellenden Künste im öffentlichen Raum. 18 Projekte wurden gefördert, künstlerisch einzugreifen und an „Nicht-Orten“ im öffentlichen Raum zu intervenieren, die sich außerhalb der klassischen Kunst und Kulturstandorte befinden.

Theater und performative Kunst im öffentlichen Raum wirken durch das Aushandeln der Grenzen zwischen Künstler*innen, Ort und Publikum – ein Dialog, der exemplarisch für gesellschaftliche und demokratische Prozesse steht. Partizipation im Kreations- und Realisierungsprozess ist ein häufiges Charakteristikum des Genres und ermöglicht einen Zugang zu Kunst und Kultur, der kulturelle Teilhabe schafft, einen Perspektivwechsel ermöglicht und wesentlich dazu beiträgt eigene Aktionsmöglichkeiten in der Gesellschaft zu erfahren. Somit setzen Künstler*innen direkt an den neuralgischen Punkten der Öffentlichkeit an, setzen sich immerfort mit den Grenzen und Begrenzungen des öffentlichen Raums auseinander und konfrontieren das Publikum damit im direkten Austausch. Künstlerische Darbietungen im öffentlichen Raum verknüpfen kreative Fiktion mit den vorhan- denen Realitäten. Alltägliches wird um Vision und Inspiration erweitert. Es werden andere Bedeutungen und Nutzungen für Orte und Gegenstände gefunden und das Publikum selbst zur kreativen Umnutzung ebendieser inspiriert. Die empfundene individuelle Bewegungsfreiheit vergrößert sich, neue Möglichkeitsräume werden geschaffen.

2020 befinden wir uns nun inmitten einer Pandemie, die das öffentliche gesellschaftliche Leben im weitesten Sinn zum Erliegen bringt. Im öffentlichen Raum ist kaum Austausch über den Familienkreis hinaus möglich. Versammlungen jeglicher Art, politisch, künstlerisch, gesellschaftlich, sind verboten oder nur eingeschränkt möglich. Öffentliche Gesellschaft findet kaum statt, zumindest nicht physisch. Aktuell dominieren virologische, ökonomische und politische Diskurse den öffentlichen Raum und reduzieren seine Nutzung massiv. Seine Wahrnehmung wird durch die Interpretation als pandemischer Risikoraum bestimmt. Somit ist der komplette öffentliche Raum seiner Funktion als Ort der Begeg- nung, des Diskurses, des gemeinsamen Erlebens von Kultur zurzeit beraubt. Öffentlichkeit verlagert sich in die virtuellen Räume des Internets.

Situationsbedingt verlieren gerade Künstler*innen und Kulturschaffende ihren Wirkungsort und ihren Arbeitsauftrag, da sämtliche Veranstaltungen für dieses Jahr nicht stattfinden können. Dies bedeutet allein schon auf existenzieller Ebene einen Verlust von mehr als zwölf Monaten, da ihre Kunst ein saisonales Geschäft ist, das frühestens im Mai 2021 wieder aufgenommen werden kann. Hier fordern wir als Bundesverband Theater im öffentlichen Raum mit Nachdruck nachhaltige und existenzsichernde Lösungen und Hilfen seitens der Politik.

Der öffentliche Raum war schon immer ein umkämpfter Raum. In den letzten Jahrzehnten wird er immens von Privatisierung, Kommerzialisierung und Verkehr bedroht. Hinzu kommen Überwachungsmechanismen, die unter dem Aspekt der Sicherheit die Nischen der Freiheit weiter einschränken. Unsere Beschreibung der aktuellen Situation dient nicht dazu, Kritik an den gesundheitspolitischen Entscheidungen der Regierungen zu üben. Diese Maßnahmen sind lebensnotwendig. Dennoch muss ein Bewusstsein geschaffen werden, was die momentan stattfindende Abschaffung des öffentlichen Raums für eine demokratische Gesellschaft bedeutet, welche Gefahren sie birgt, und welche negativen gesellschaftlichen Folgen daraus resultieren. Der virtuelle Raum kann physische Begeg- nungen nicht ersetzen.

Diese Erkenntnis gilt es als Chance zu be- und ergreifen. Künstler*innen, Veranstalter*innen, kommunale Kulturämter u.a. entwickeln deshalb alternative Formate, Theater im öffentlichen Raum möglich zu machen – trotz der Pandemie, trotz des Wegfalls der Bühne „Stadtraum“, trotz des Fehlens großer Publikums-Versammlungen. Sie stellen sich die Frage, wie darstellende Kunst im öffentlichen Raum als Präsenzkunst stattfinden kann, ohne die Unversehrtheit von Menschen zu gefährden. Es ist ein Versuch, den großen Spagat zu vollbringen zwischen lebensrettender physischer Distanz und gesellschaftsrelevanter physischer Präsenz im öffentlichen Raum.

Der Bundesverband Theater im Öffentlichen Raum und seine Mitglieder* stehen für Gespräche, Kooperationen und Diskurse bereit. Wir hoffen, dass wir bald wieder ohne Gefährdung von Gesundheit in direkten und vielfältigen Kontakt mit unserem Publikum treten können.

Pressemitteilung als PDF

OPEN CALL

Verlängerung der Bewerbungsfrist bis 06.11.2022!

Der Bundesverband Theater im Öffentlichen Raum (BUTIÖR) bereitet, gefördert durch die Netzwerk- und Strukturförderung des Fonds DAKU – ein bundesweites Projekt vor, das darauf abzielt, die Vernetzung mit den Landesverbänden für Freie Darstellende Kunst auszubauen und zu stärken und den Wissenstransfer und Austausch
über Darstellende Kunst im Öffentlichen Raum weiter zu entwickeln und zu verstetigen. Vier Labore setzen sich in unterschiedlichen thematischen Schwerpunkten mit den Bedingungen des Produzierens und Arbeitens im öffentlichen Raum auseinander.

Wenn Künstler:innen mit ihren Prozessen in den öffentlichen Raum gehen, finden sie einen Ort vor, der für ihre Arbeiten der darstellenden und performativen Künste andere Dramaturgien erfordert als die traditionelle Blackbox. Der öffentliche Raum resoniert in anderen Tönen mit den Darstellenden Künsten und hat einen wesentlichen Einfluss auf die künstlerischen Arbeiten. Er eröffnet neue Bedeutungsund Formperspektiven, die die Dimensionen des Raums einbeziehen – insbesondere den umgebenden ruralen und urbanen Raum sowie sozio-politische und symbolische Raumebenen. Dabei wird der öffentliche Raum sowohl geographisch als auch relational interpretiert und in die künstlerische Arbeit integriert.

Das Labor setzt sich mit dem Thema Stückdramaturgie im/für den öffentlichen Raum auseinander. 10 teilnehmende Künstler:innen reflektieren gemeinsam eigene Inszenierungen und Projekte für den öffentliche Raum. Das Labor wird von Lilli Döscher (freie Künstlerin und Absolventin der FAI:AR) und Christiane Wiegand (freie Künstlerin und künstlerische Leitung K.I.E.Z. ToGo) geleitet. Mehr Infos zu unseren Expertinnen finden sich auf folgender Internetseite: https://theater-im-oeffentlichen-raum.de/out-and-about-labore/schreiben-fuer/

Termine

Zwei analoge Treffen in Freiburg im Breisgau am 18. – 19. November 2022 und 02. – 03. Dezember 2022
Nach Absprache findet zwischen den Präsenzterminen ein digitaler Austausch statt.


Die Teilnahme an allen Terminen ist verpflichtend, um einen produktiven Arbeitsflow zu gewährleisten! Solltet
ihr an einem der Termine verhindert sein, bitten wir Euch von einer Bewerbung abzusehen.

Hast Du Lust auf eine intensive dramaturgische Prozessbegleitung für Deine Kreationen im öffentlichen Raum?


Dann bewirb Dich mit Konzept oder Projektbeschreibung (max. 1 DIN A4 Seite) und beantworte darin folgende Fragen:


• Welche Rolle spielt der öffentliche Raum in deiner künstlerischen Arbeit?
• Welche Frage zum öffentlichen Raum beschäftigt Dich im Zuge deiner künstlerischen Praxis aktuell am meisten?
• Wie verortet sich Dein Projekt im öffentlichen Raum (inhaltlich, räumlich)?
• Ortsbeschreibung bzw. Typologie des Raumes: Wo siehst Du Dein Projekt idealerweise verortet? Gerne auch mit Foto. (optional)

Schick uns Deine Unterlagen bis spätestens 06.11.2022 an outandabout@theater-im-oeffentlichen-raum.de

Das Labor findet in Kooperation mit dem LAFT Baden-Württemberg statt

Die Veranstaltungsreihe out and about – Labore der Darstellenden Künste im Öffentlichen Raum ist gefördert vom Fonds Darstellende Künste aus Mitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien im Rahmen von NEUSTART KULTUR.

DOKUMENTATION

Vom 14. bis 16.09.2021 fand das Bundesforum des BFDK und Fonds DAKU in Berlin und online statt. „Rund 500 Teilnehmer*innen aus Politik, Kunst- und Förderpraxis kamen zum Dialog und zur gemeinsamen Bestandsaufnahme der Folgen der Pandemie im Radialsystem Berlin und digital auf bundesforum.art zusammen. Fazit: Der Neustart der Kultur ist auf einem guten Weg, braucht aber eine nachhaltige Perspektive und substantielle Stabilisierung in der nahen und mittelfristigen Zukunft“ fasst die Pressemitteilung zusammen.

Wer Interesse hat, sich die ein oder andere Veranstaltung nochmal anzuschauen, findet die Aufzeichnungen gesammelt unter: https://bundesforum.art/on-demand/ 

SYMPOSIUM out and about

SAVE THE DATE: 28. und 29. Oktober 2022, Hangar 21 – Detmold

Der eigenen Legendenbildung nach, unterbreiten die Darstellenden Künste im Öffentlichen Raum ein niedrigschwelliges Kulturangebot, das allen zugänglich ist. Aber hält diese These dem Realitätscheck stand? Inwieweit spielen Menschen mit Zuwanderungsgeschichte, Menschen mit Behinderung, unterschiedlicher sexueller Orientierung oder religiöser Ansicht in den Darstellenden Künsten im Öffentlichen Raum eine Rolle?  Das Symposium out&about – PERSPEKTIVWECHSEL: DIVERSITÄT möchte kritisch den Status Quo in Bezug auf Diversität und Teilhabe in den Darstellenden Künsten hinterfragen und eine Auseinandersetzung in Gang bringen, um den Anspruch, teilhabegerecht und niedrigschwellig zu sein, tatsächlich auch einzulösen.

Durch die kreative Nutzung und künstlerische Verortung der Projekte und Produktionen im öffentlichen Raum, trifft das Genre wie kein anderes auf die gesellschaftliche Realität der Vielfalt. Bedeutet das aber zugleich, dass sich das Publikum aus unterschiedlichen gesellschaftlichen Gruppen zusammensetzt? Wie vielfaltsensibel ist der Umgang mit dem Publikum? Diesen Fragen möchte der BUTIÖR im Rahmen des Symposiums nachgehen. Er hat dazu Expert:innen, Aktivist:innen und Künstler:innen aus interdisziplinären Bereichen eingeladen, um in einen Diskurs zu treten. Ziel ist es Denkprozesse in Gang zu bringen und für die Notwendigkeit zu sensibilisieren, dass sich das Genre allen gesellschaftlichen Gruppen gegenüber öffnen muss.

Dabei schauen wir auf das Publikum der Darstellenden Künste im Öffentlichen Raum, aber möchten auch die Struktur des Genres kritisch hinterfragen. Ein Blick in die künstlerische Praxis darf natürlich nicht fehlen. Im Rahmen von Impulsvorträgen, der Vorstellung von Best-Practice-Beispielen und Paneldiskussionen laden wir Euch ein, andere Perspektiven kennenzulernen. Wir wollen neben einer Bestandsaufnahme vor allem konstruktiv in die Zukunft blicken. Wir freuen uns auf angeregte Gespräche, Diskussionen und neue Erkenntnisse.

Als Keynote-Speakerin für die Eröffnung des Symposium am 28.10.2022 konnten wir Leyla Ercan (Agentin für Diversität am Staatstheater Hannover) gewinnen.

Programm

Freitag, 28.10.2022

17:00 Uhr Ankommen & Akkreditierung
18:00 Uhr Begrüßung

18:30 Uhr Impulsvortrag von Leyla Ercan // Agentin für Diversität am Staatstheater Hannover

Öffnen, diversifizieren, enthindern, empowern, teilgeben … ? Über die Schaffung diversitätsförderlicher Zugehörigkeitskulturen im Feld der Kulturellen Bildung und Teilhabe.

19:15 Uhr Podiumsdiskussion

Anspruch vs. Wirklichkeit: Teilhabe und Vielfalt in den freien Darstellenden Künsten (im Öffentlichen Raum)

Leyla Ercan // Agentin für Diversität am Staatstheater Hannover
Matthias Rettner // Künstlerischer Leiter Aktionstheater PAN.OPTIKUM
Michelle Bray // Initiative Solidarität am Theater
Andreas Meder // Geschäftsführer und künstlerischer Leiter der Kunst & Kultur gGmbH Lebenshilfe
Lisette Reuter // Gründerin und Geschäftsführerin Un-Label (TBC)
Moderation: N.N.

20:30 Uhr Abendessen & Ausklang

Samstag, 29.10.2022

09:30 Uhr Ankommen
10:00 Uhr Begrüßung & anschließendes Podiumsgespräch (auf dt. und engl.)

Anspruch wird Wirklichkeit: Best-Practice Beispiele aus den freien Darstellenden Künsten (im Öffentlichen Raum)

Patrizia Kubanek // Doris Dean, DE
Angie Hiesl // Angie Hiesl Produktion, DE
Dennis Depta/Mariella Sterra // Glanz & Krawall, DE
Lina Johannson & Alison Halstead (TBC) //Mimbre Acrobatic Theatre, UK
Bernadette Schnabel // LEON, BE
Moderation: N.N.

12:30 Uhr Mittagspause

13:30 Uhr Workshop How to be an ally mit Michelle Bray und Julia*n Meding // ISaT (Initiative Solidarität am Theater)

17:30 Uhr Abschlussrunde
18:00 Uhr Verabschiedung & Abreise

Teilnahmebedingungen

Zum Schutz aller möchten wir Euch bitten Verantwortung zu übernehmen und nur getestet zum Symposium zu kommen.

Ein Corona-Test ist schnell gemacht. Bitte testet Euch selbst vor jedem Veranstaltungstag, sodass sich alle bei uns sicher fühlen können! Bei Erkältungserscheinungen oder anderen Krankheitssymptomen möchten wir Euch bitten zuhause zu bleiben.

Die Veranstaltungsreihe out and about – Labore der Darstellenden Künste im Öffentlichen Raum ist gefördert vom Fonds Darstellende Künste aus Mitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien im Rahmen von NEUSTART KULTUR.

OUT AND ABOUT

08.06.2021 // Schaulust // Bremen

Im Rahmen eines eintätigen Workshops wurde die Zukunftsfähigkeit unserer Kunstform diskutiert.

Nach Impulsvorträgen von Prof. Julia Lossau (Uni Bremen), Roland Nachtigäller (Marta Herford) und katharinajej (Katze und Krieg) diskutierten ausgewählte Expert*innen (kuratiert von Gabriele Koch/LA STRADA) über die (politische) Funktion, die Kunst und Theater im öffentlichen Raum einnimmt und einnehmen kann.
Das Thema wurde in Kleingruppen interdisziplinär beleuchtet mit dem Ziel ein Forderungspaper zu erarbeiten, wie man neue Impulse in die Szene geben kann bzw. mit welcher jungen Szene wir uns vernetzen können.

Die Aufzeichnungen der Impulsvorträge und die Ergebnisse der Kleingruppen wurden im Anschluss an den Workshop öffentlich zur Verfügung gestellt.

OPEN CALL - ShortCuts 2023

Der Bundesverband Theater im Öffentlichen Raum sucht für dieses Format aktuelle Projekte, neue Produktionen und innovative Konzepte, die spartenübergreifend die Vielfalt der Szene und des Genres widerspiegeln.

PITCH YOUR PROJECT IN 5 MINUTES !

Ob Großinszenierungen, ortsspezifische Aufführungen, Tanz, Audiowalks, Performance oder Zeitgenössischer Zirkus – Die ShortCuts geben Einblicke in die künstlerische Arbeit der Akteur:innen, wecken das Interesse für künstlerische Produktionen im öffentlichen Raum und vernetzen Künstler:innen und Veranstalter:innen.

WANN & WO ?

Dienstag, 24.01.2023 um 12:30 Uhr
auf der 35. Internationalen Kulturbörse Freiburg in Konferenzraum 2/3

WER KANN SICH ANMELDEN?

Die Ausschreibung richtet sich an Mitglieder des Bundesverbands Theater im Öffentlichen Raum und Künstler:innen aus dem deutschsprachigen Raum. Es werden künstlerische Produktionen oder Veranstaltungskonzepte ausgewählt, die 2021/22 Premiere hatten oder 2023 erstmalig präsentiert werden.

Auswahlkriterien sind die künstlerische Qualität und Aktualität der Produktion.

WIE LÄUFT’S ?

Wir brauchen folgende Informationen von Euch:

  • Name Künstler:in / Gruppe
  • Projekttitel
  • Kurzbeschreibung
  • Foto oder Videolink
  • Homepage

Schickt uns Eure Bewerbung bis 22. Dezember 2022 an shortcuts@theater-im-oeffentlichen-raum.de



OUT AND ABOUT

Stipendien zur Teilnahme am Symposium „out and about“ in Detmold

Der BUTIÖR möchte zehn Nachwuchs-Künstler:innen und/oder -Kurator:innen U30 die Möglichkeit geben am Symposium teilzunehmen und unterstützt Interessierte bei der Finanzierung mit bis zu 140€.
Weitere Informationen zur BEWERBUNG als pdf-Datei zum Herunterladen.

35. Internationale Kulturbörse Freiburg 2023

Nach zwei Jahren Pause findet die 35. Internationale Kulturbörse Freiburg (IKF), die größte Fachmesse im deutschsprachigen Raum für Bühnenproduktionen, Musik und Events mit Live-Auftritten und einem umfangreichen Ausstellungsbereich im Januar 2023 wieder statt.

Bei der kommenden Ausgabe findet ihr den Bundesverband Theater im Öffentlichen Raum mit einem eigenen Programm und Messestand auf der IKF.

Am 23. Januar lädt der BUTIÖR am Messestand 2.0.9 zum traditionellen Apéro ein. Im Rahmen des Forums Wissen wird es einen Impulsvortrag zum Thema Kuratieren für den öffentlichen Raum geben und bei den ShortCuts am 24. Januar können neue Theaterprojekte für den öffentlichen Raum präsentiert und entdeckt werden.

Wir freuen uns, viele bekannte und neue Gesichter zu sehen und uns mit euch auszutauschen!

Apéro

Der BUTIÖR lädt zum informellen Austausch ein
Mo., 23. Januar 2023, 12 Uhr
am MESSESTAND 2.0.9

Forum Wissen

Kuratieren für den öffentlichen Raum
Mo., 23. Januar 2023, 14 Uhr
Konferenzraum 4

ShortCuts

Kurzpräsentationen neuer Theaterprojekte im öffentlichen Raum
Di., 24. Januar 2023, 12:30 Uhr
Konferenzraum 2/3

BEWERBUNG

Am Dienstag, 25.01.2022 finden um 15:30 Uhr die ShortCuts im Rahmen der 34. Internationalen Kulturbörse Freiburg statt.

Der Bundesverband Theater im Öffentlichen Raum sucht für dieses Format Produktionen, die spartenübergreifend die Vielfalt der Szene und des Genres widerspiegeln. Bewerbungen sind ab sofort und bis zum 10.12.2021 möglich. Weitere Infos und die Ausschreibung findet ihr unter ShortCuts.

Direkt zur Ausschreibung.

Shortcuts

Kurzpräsentationen neuer Theaterprojekte im öffentlichen Raum

Ob Großinszenierungen, ortsspezifische Aufführungen, Tanz, Audiowalks, Performance oder Zeitgenössischer Zirkus – Die ShortCuts geben Einblicke in die künstlerische Arbeit der Akteur:innen, wecken das Interesse für künstlerische Produktionen im öffentlichen Raum und vernetzen Künstler:innen und Veranstalter:innen.

Nun hat die Jury (Rainer Bauer, Künstler und künstlerischer Leiter Just for Fun Straßentheaterfestival Darmstadt, und Sabine Kuhfuß, künstlerische Leitung Bildstörung Festival Detmold) zehn Künstler*innen / Ensembles ausgewählt, die auf der Kulturbörse Freiburg ihre neuen Projekte präsentieren werden:

live on street
Die Maschine – vom Antrieb zum Klangtrieb
Walk Act

Ensemble Rummel Rausch & Töchter
Rummel Rausch & Töchter
Platzinszenierung

Omnivolant
Angst verdirbt den Charakter
Circus

freies ensemble p&s
REVOLUTION DER STILLE
Platzinszenierung

La Tanik
Traveling Theater Truck
Laster-Spektakel

TheatreFragile
Are you ready?
Platzbespielung

Jana Korb – Narrativer Zirkus
Queer Love for the Microbiome!
Circus in urbanen Gärten

Theater Titanick
Steinzeit Hautnah
Stadtintervention

Mademoiselle Prrrr…
Wolke
Walk Act

Grotest Maru
GLOBAL AMAZONIA
Fassadenperformance

Internationale Kulturbörse Freiburg

Dienstag, 24.01.2023 um 12:30 Uhr
Konferenzraum K1–4

PRESSEMITTEILUNG

Die 19 in der Allianz der Freien Künste organisierten Kulturverbände begrüßen, dass einige Forderungen und Vorschläge der AFK im Koalitionsvertrag aufgegriffen wurden. Insbesondere die mit Blick auf die dringend notwendige Verbesserung der Arbeitsbedingungen und sozialen Sicherung von selbstständigen Kunst- und Kulturtätigen formulierten Vorhaben stimmen uns hoffnungsvoll. Gleichzeitig ist für eine wirksame Umsetzung der gesteckten Ziele die Einbeziehung der Interessenvertretungen der Freien Szene unerlässlich!

Hier findet ihr die ausführliche Pressemitteilung der AFK zum Koalitionsvetrag.

VERANSTALTUNGSHINWEIS

Am 06. September 2021 veranstaltet die Allianz der Freien Künste ab 18 Uhr eine digitale Podiumsdiskussion. Unter dem Titel „Wir müssen reden!” sind Vertreter:innen verschiedener Parteien zum Austausch geladen.

Die Diskussionsveranstaltung legt den Fokus auf Fragen der sozialen Sicherung selbstständiger Kunst- und Kulturschaffender. Themen wie der Zugang zur Grundrente, eine angemessene Altersvorsorge und die Verbesserung der Einkommenssituation stehen hierbei genauso im Fokus wie Fragen nach der Stärkung der Künstlersozialversicherung oder Möglichkeiten einer Arbeitslosenversicherung für selbstständige Kunst- und Kulturschaffende.

Alle Infos zur Veranstaltung und die Videodokumentation findet ihr auf der Website der AFK.

PRESSEMITTEILUNG

Am 07.12.2021 wurde im Rahmen der ordentlichen Mitgliederversammlung des BUTIÖR der neue Vorstand für die nächsten zwei Jahre gewählt.

Wir gratulieren, Jana Korb, Clair Howells und Tamara Tschikowani zur Wiederwahl. Luise Gerlach wird mit Sabine Kuhfuß und Holger Ehrich, die ebenfalls wiedergewählt wurden, weiterhin als Beisitz den Vorstand verstärken.

Nicole Ruppert wird ab jetzt als Schriftführerin die Arbeit des Verbandes aktiv mitgestalten.

Nicole gehört mit zu den Initiator:innen und Gründer:innen des BUTIÖR. Seit über fünfundzwanzig Jahren ist sie als Kulturmanagerin selbstständig tätig. Sie betreibt eine Veranstaltungs- und Künstleragentur (www.kulturbuero.info), deren inhaltlichen Schwerpunkt das „Theater im Öffentlichen Raum“ bildet. Als künstlerische Leitung verantwortet sie u.a. das Programm des „Internationalen Straßentheater Festival Holzminden“, der „Neuhardenbergnacht“ sowie des „Straßenkunstfestival Norden“. Unter dem Label „creative career“ (www.creative-career.de) bietet sie Coaching und Training für Kreative an.

Apéro

Einmal im Monat treffen sich die Mitglieder des Bundesverbandes zu einem informellen Austausch und besprechen aktuelle Themen. Die Treffen finden virtuell über Zoom statt.

Die nächsten APÉRO Termine sind:


04.03.2024 12 – 13 Uhr

08.04.2024 18 – 19 Uhr

Dokumentation

Am Donnerstag, 03.03.2022 fand von 10:00 – 16:00 Uhr die Onlinetagung DA GEHT NOCH WAS! statt.

DENKEN WIR UNS NACH VORNE!  Die Pandemie geht ins dritte Jahr. Die Unsicherheiten sind nicht verschwunden, neue Fragestellungen aufgetaucht: Kommt das Publikum zurück? Wie lässt sich angesichts der Unsicherheiten der kommende Sommer planen?  Was tun, wenn die Fördertöpfe versiegen?  Die Onlinetagung bringt Künstler:innen, Veranstalter:innen und Expert:innen zusammen, um aktuelle Fragestellungen zu beleuchten und Lösungsansätze aufzuzeigen.

Das Programm beinhaltete:

  • Keynote-Vorträge
  • ShortCuts // Präsentation neuer Inszenierungen und Projekte für den Öffentlichen Raum
  • Gesprächsrunde mit Veranstalter:innen
  • Diskussionsrunden
  • Was bewegt Dich? // Kurzinterviews mit Künstler:innen >> Hier könnt ihr Euch das Video ansehen. Wir bedanken uns bei Carmen La Tanik & Selina Senti für diesen Beitrag!

Wir freuen uns über die folgenden Keynote-Speaker:innen:
Annette Jagla
 ist Organisationsberaterin aus Hamburg und beschäftigt sich mit dem Thema, wie Kulturveranstalter:innen in Zeiten der Ungewissheit Projekte planen können. 
Hannes Tronsberg
 von future demand stellt Konzepte und Ideen für die Publikumsrückgewinnung vor.
Reinhard Horstkotte ist Künstlerischer Leiter der Roten Nasen Deutschland und spricht über den Beitrag, den Kunst und Kultur in Krisenzeiten für Menschen leisten kann.

Neben den Vorträgen von Annette Jagla und Hannes Tronsberg finden sich auf diesem Padlet auch die 14 Projekte, die im Rahmen der ShortCuts vorgestellt wurden, dokumentiert.

Das Projekt ist eine Kooperationsveranstaltung des Bundesverband Theater im Öffentlichen Raum e.V. und Theater Anu, Berlin. Die ShortCutswerden unterstützt von der Internationalen Kulturbörse Freiburg (IKF). 

Freitag (10.11.23) – Mitgliederversammlung
Die ordentliche Mitgliederversammlung findet im Rahmen der Wintertagung am Freitag von 17 – 19 Uhr in Berlin (Villa Kuriosum, Scheffelstraße 21, 10367 Berlin) statt. Außerdem kann online über Zoom an der MV teilgenommen werden.

16 Uhr- Ankommen und Begrüßung
17- 19 Uhr – MV (mit Vorstandswahl)
19 Uhr – Pause / Essen
ab 20 Uhr – Pitching Session in der Bar der Villa Kuriosum oder am Lagerfeuer (kurze Präsentationen zu aktuellen Projekten und Prozessen)


Samstag (11.11.12) – Think Tank
Der Think Tank findet Samstag von 9:30 bis ca. 18 Uhr statt.

10:00 – 11:00 Round Table „Publikumsbetrachtungen“
Sandra Bringer (ArtistLab Feste Feiern), Katrin Lachmund (Theater Einfach Riesig), Folke Witten-Nierade (Institut für theatrale Angelegenheiten) u.a.
Moderation: Elena Liesenfeld (Chamäleon Berlin)

11:00 – 12:30 Arbeitsgruppen
AG1: Erfahrungsaustausch über Rechtsradikale im Publikum
AG2: Wahl-Themen: 
Diversität und Barrierefreiheit in den Darstellenden Künsten im ÖR
Minimalismus im ÖR
Auswirkungen des Klimawandels auf unser Genre
u.a.

12:30 – 13:00 Austausch im Plenum

13:00 – 14:15 MITTAGESSEN
14:30 – 14:45 Performativer Spaziergang mit Club Real

15:00 – 16:30 Arbeitsgruppen
AG3: Was zeichnet unsere Kunstform aus? Kriterien und Pro-Argumente unter kulturpolitischen Gesichtspunkten. 
AG4: Wahl-Themen: s.o.

16:30 – 17:00 Austausch im Plenum
17:00 – 18:00 Abschlussdiskussion, Feedback und Ausblick

anschließend ist noch Zeit für Getränke und nettes Zusammensitzen

Wir freuen uns auf euch!

SAVE THE DATE

Vom 22. bis 24. Oktober 2021 findet das abschließende Symposium der Veranstaltungsreihe „out and about – perspectives on performing arts in public spaces“ des BUTIÖR im Hangar 21 in Detmold statt. Das Programm setzt sich in Impulsvorträgen, Podiumsdiskussionen und Laboren der Zukunft mit der Rolle der Darstellenden und Performativen Künste im öffentlichen Raum im Kontext zukünftiger und nachhaltiger Entwicklung und Gestaltung ländlicher und städtischer Räume auseinander.

Mehr Infos auf der Projektseite.