out and about: #SCHREIBEN FÜR

Labor #SCHREIBEN FÜR

Wenn darstellende Künstler:innen mit ihren Prozessen in den öffentlichen Raum gehen, finden sie einen theatralen und performativen Ort vor, der für ihre Arbeiten andere Dramaturgien erfordert als die traditionelle Blackbox. Dramaturgien der Darstellenden Künste im Öffentlichen Raum arbeiten daran, die Differenz zwischen der künstlerischen Absicht, der tatsächlichen Botschaft und Ausstrahlung des Werks und dem Einfluss des Orts zu überbrücken.

Der öffentliche Raum resoniert in anderen Tönen mit den Darstellenden Künsten und hat einen wesentlichen Einfluss auf die künstlerischen Arbeiten. Er eröffnet somit neue Bedeutungs- und Formperspektiven, die sich auf alle Dimensionen des Raums beziehen – insbesondere landschaftliche, sozio-politische, symbolische etc. Dabei wird der öffentliche Raum sowohl geographisch als auch relational interpretiert und in die künstlerische Arbeit integriert.

Das Labor #SCHREIBEN FÜR wird als hybrides Format aus digitalem Meeting und Präsenzveranstaltung konzipiert und befasst sich mit der Stückdramaturgie für den öffentlichen Raum. Expert:innen aus Wissenschaft und Dramaturgie sind eingeladen, mit den teilnehmenden Künstler:innen künstlerische Vorhaben, bzw. bestehende Produktionen intensiv zu besprechen und ihren künstlerischen Prozess zu begleiten. Im Mittelpunkt des Labors stehen Analyse, Austausch, Feedback und Reflektion, mit dem Ziel, die vorgestellten Projekte zu optimieren. 

Leitung: Christiane Wiegand (KIEZ to go) und N.N. 

In Kooperation mit LAFT Baden-Württemberg

Termin: 2 Wochenenden und ein digitales Meeting im November/Dezember 2022, Freiburg und Mannheim

Die Veranstaltungsreihe out and about – Labore der Darstellenden Künste im Öffentlichen Raum ist gefördert vom Fonds Darstellende Künste aus Mitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien im Rahmen von NEUSTART KULTUR.