Peter Trabner

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Generell bezeichne ich mich als Schauspieler. Ich drehe für Film und Fernsehen und arbeite auch performativ und natürlich auch im Theater. Meine Theaterinszenierung „Der Tod des Empedokles“ bündelt meine gesamten Erfahrungen in den eben genannten Bereichen. Angefangen habe ich mit Straßentheater. Und zwar mit einem im öffentlichen Raum agierenden Security-Mann HERR RICHTIG. Mit dieser Figur war ich in vielen Ländern unterwegs und habe ausschließlich improvisiert.
Jetzt ist es so, dass ich von meinen Live-Auftritten so sehr für meine Arbeit vor der Kamera profitiere. Dass ich das dem Filmmaterial ansehe. Die Inszenierung und der Kontakt mit dem Publikum stärkt mich als Mensch und als Schauspieler. Der direkte Kontakt mit allen möglichen sozialen Schichten, jung und etwas älter, was auch immer... das stärkt mich einfach und lässt meine Arbeit tatsächlich in einem anderen Licht erscheinen. Früher habe ich oft am HAU gespielt und wahrgenommen, dass das Publikum an einem solchen Haus viel „ausgewählter“, viel „eingegrenzter“ ist. In welchen Stücken habe ich gespielt? In welchem Kontext wurden diese Arbeiten gezeigt?
Wie auch immer... Der öffentliche Raum hält wesentlich mehr Überraschungen bereit, als mach einer denkt. Der öffentliche Raum ist meiner Meinung nach, für mich, die Königsdisziplin im Schauspiel. Ich erreiche sooo viele verschiedene Menschen....


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