out + about Symposium // SAVE THE DATE

Vom 22. bis 25. Oktober 2021 findet das abschließende Symposium der Veranstaltungsreihe „out and about – perspectives on performing arts in public spaces“ des BUTIÖR im Hangar 21 in Detmold statt. Das Programm setzt sich in Impulsvorträgen, Podiumsdiskussionen und Laboren mit der Rolle der Darstellenden und Performativen Künste im öffentlichen Raum im Kontext zukünftiger und nachhaltiger Entwicklung und Gestaltung ländlicher und städtischer Räume auseinander.

Mehr Infos in Kürze auf dieser Seite.

BUTIÖR meets STAMP

In diesem Jahr findet das STAMP Symposium im Rahmen der Veranstaltungsreihe out and about – perspectives on performing arts in public spaces des BUTIÖR, sowie in Kooperation mit dem CPSA (Contemporary Performing Street Arts) Netzwerk und dem EU-Projekt LIBERTY statt. Zentrales Thema der Veranstaltung am 18. September, zu der wir Fachleute und Interessierte gleichermaßen einladen, ist das Thema LIBERTY.

Hier findet ihr mehr Infos zur Veranstaltung.

 

Wir müssen reden! // SAVE THE DATE

Am 6. September 2021 veranstaltet die Allianz der Freien Künste ab 18 Uhr eine digitale Podiumsdiskussion. Unter dem Titel „Wir müssen reden!” sind Vertreter:innen verschiedener Parteien zum Austausch geladen.

Die Diskussionsveranstaltung legt den Fokus auf Fragen der sozialen Sicherung selbstständiger Kunst- und Kulturschaffender. Themen wie der Zugang zur Grundrente, eine angemessene Altersvorsorge und die Verbesserung der Einkommenssituation stehen hierbei genauso im Fokus wie Fragen nach der Stärkung der Künstlersozialversicherung oder Möglichkeiten einer Arbeitslosenversicherung für selbstständige Kunst- und Kulturschaffende.

Alle Infos zur Veranstaltung und Anmeldung findet ihr in der >> Pressemitteilung

out and about beim Festival Welttheater der Straße

Die nächste Satellitenveranstaltung des Projektes out and about - perspectives on performing arts in public spaces findet zum Auftakt des Festivals WELTTHEATER DER STRASSE in Schwerte statt.

Im Rahmen eines Round-Tables diskutieren Festivalkurator:innen und Theaterintendant:innen über den zunehmenden Eingang Darstellender Kunst im Öffentlichen Raum in die Programme traditioneller indoor-Festivals und Theater.

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Berliner Erklärung der Vielen

Kunst schafft einen Raum zur Veränderung der Welt

Als Aktive der Kulturlandschaft in Deutschland stehen wir nicht über den Dingen, sondern auf einem Boden, von dem aus die größten Staatsverbrechen der Menschheitsgeschichte begangen wurden. In diesem Land wurde schon einmal Kunst als entartet diffamiert und Kultur flächendeckend zu Propagandazwecken missbraucht. Millionen Menschen wurden ermordet oder gingen ins Exil, unter ihnen auch viele Künstler*innen.

Heute begreifen wir die Kunst und ihre Einrichtungen, die Museen, Theater, Ateliers, Clubs und urbanen Orte als offene Räume, die Vielen gehören.
Unsere Gesellschaft ist eine plurale Versammlung. Viele unterschiedliche Interessen treffen aufeinander und finden sich oft im Dazwischen. Demokratie muss täglich neu verhandelt werden – aber immer unter einer Voraussetzung: Es geht um Alle, um jede*n Einzelne*n als Wesen der vielen Möglichkeiten!
 
Der rechte Populismus, der die Kultureinrichtungen als Akteure dieser gesellschaftlichen Vision angreift, steht der Kunst der Vielen feindselig gegenüber. Rechte Gruppierungen und Parteien stören Veranstaltungen, wollen in Spielpläne eingreifen, polemisieren gegen die Freiheit der Kunst und arbeiten an einer Renationalisierung der Kultur.

Ihr verächtlicher Umgang mit Menschen auf der Flucht, mit engagierten Künstler*innen, mit allen Andersdenkenden verrät, wie sie mit der Gesellschaft umzugehen gedenken, sobald sich die Machtverhältnisse zu ihren Gunsten verändern würden.

Wir als Unterzeichnende der Berliner Theater, Kunst- und Kultureinrichtungen und ihrer Interessensverbände begegnen diesen Versuchen mit einer klaren Haltung:

Die unterzeichnenden Kunst- und Kulturinstitutionen führen den offenen, aufklärenden, kritischen Dialog über rechte Strategien. Sie gestalten diesen Dialog mit Mitwirkenden und dem Publikum in der Überzeugung, dass die beteiligten Häuser den Auftrag haben, unsere Gesellschaft als eine demokratische fortzuentwickeln.

Alle Unterzeichnenden bieten kein Podium für völkisch-nationalistische Propaganda.

Wir wehren die illegitimen Versuche der Rechtsnationalen ab, Kulturveranstaltungen für ihre Zwecke zu instrumentalisieren.

Wir verbinden uns solidarisch mit Menschen, die durch eine rechtsextreme Politik immer weiter an den Rand der Gesellschaft gedrängt werden.

Solidarität statt Privilegien. Es geht um Alle. Die Kunst bleibt frei!

Die Vielen