Digital KickOff - Das Programm steht fest!

Der Bundesverband Theater im Öffentlichen Raum freut sich, das Programm für den Digital KickOff vom 12. bis 14. April 2021 bekanntzugeben.

Die Veranstaltung bildet den Auftakt des Projektes out and about - perspectives on performing arts in public spaces.

Alle Infos sowie das detaillierte Programm zum Download findet ihr HIER

out and about - perspectives on performing arts in public spaces

Der Bundesverband Theater im Öffentlichen Raum ist eines der glücklichen Projekte, die vom Fonds Darstellende Künste eine #takenote-Förderung im Rahmen des Programms NEUSTARTKULTUR erhalten haben. Mit dieser Förderung setzt der Bundesverband eine Veranstaltungsreihe mit dem Titel out an about - persepctives on performing arts in public spaces um.

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...viele offene Fragen

Vielen Kulturschaffenden, so auch den Mitgliedern unseres Verbandes, fehlt es an Planungssicherheit für die Saison 2021.

Als Teil der Allianz der Freien Künste begrüßen wir zwar die finanzielle Aufstockung von NEUSTART KULTUR und die Ausweitung der Wirtschaftshilfen, nichtsdestotrotz bleiben viele Fragen offen. 

"Wir fordern die Bundesregierung eindringlich auf, die Notlage im Bereich der Künste ernst zu nehmen, bestehende Hilfsmaßnahmen wirksam und schnell nachzubessern und dabei die
Fachverbände auf Bundesebene bei der Ausgestaltung kontinuierlich und frühzeitig einzubeziehen."

Die aktuelle Pressemitteilung der AfK findet ihr HIER

Der BUTIÖR auf der 33. Internationalen Kulturbörse Freiburg

2021 ist der Bundesverband Theater im öffentlichen Raum gleich mit zwei Formaten auf der Intenationalen Kulturbörse Freiburg vetreten.

Wir freuen uns die langjährige Tradition der ShortCuts fortzusetzen. Zum zweiten Mal wird das Ganze aufgrund der aktuellen Situation ONLINE stattfinden.

Außerdem findet ein Talk Format mit Jana Korb und Clair Howells unter dem Titel "Der öffentliche Raum – eine Chance für post/pandemisches Theater?!" statt.

Für alle Infos einfach:

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Berliner Erklärung der Vielen

Kunst schafft einen Raum zur Veränderung der Welt

Als Aktive der Kulturlandschaft in Deutschland stehen wir nicht über den Dingen, sondern auf einem Boden, von dem aus die größten Staatsverbrechen der Menschheitsgeschichte begangen wurden. In diesem Land wurde schon einmal Kunst als entartet diffamiert und Kultur flächendeckend zu Propagandazwecken missbraucht. Millionen Menschen wurden ermordet oder gingen ins Exil, unter ihnen auch viele Künstler*innen.

Heute begreifen wir die Kunst und ihre Einrichtungen, die Museen, Theater, Ateliers, Clubs und urbanen Orte als offene Räume, die Vielen gehören.
Unsere Gesellschaft ist eine plurale Versammlung. Viele unterschiedliche Interessen treffen aufeinander und finden sich oft im Dazwischen. Demokratie muss täglich neu verhandelt werden – aber immer unter einer Voraussetzung: Es geht um Alle, um jede*n Einzelne*n als Wesen der vielen Möglichkeiten!
 
Der rechte Populismus, der die Kultureinrichtungen als Akteure dieser gesellschaftlichen Vision angreift, steht der Kunst der Vielen feindselig gegenüber. Rechte Gruppierungen und Parteien stören Veranstaltungen, wollen in Spielpläne eingreifen, polemisieren gegen die Freiheit der Kunst und arbeiten an einer Renationalisierung der Kultur.

Ihr verächtlicher Umgang mit Menschen auf der Flucht, mit engagierten Künstler*innen, mit allen Andersdenkenden verrät, wie sie mit der Gesellschaft umzugehen gedenken, sobald sich die Machtverhältnisse zu ihren Gunsten verändern würden.

Wir als Unterzeichnende der Berliner Theater, Kunst- und Kultureinrichtungen und ihrer Interessensverbände begegnen diesen Versuchen mit einer klaren Haltung:

Die unterzeichnenden Kunst- und Kulturinstitutionen führen den offenen, aufklärenden, kritischen Dialog über rechte Strategien. Sie gestalten diesen Dialog mit Mitwirkenden und dem Publikum in der Überzeugung, dass die beteiligten Häuser den Auftrag haben, unsere Gesellschaft als eine demokratische fortzuentwickeln.

Alle Unterzeichnenden bieten kein Podium für völkisch-nationalistische Propaganda.

Wir wehren die illegitimen Versuche der Rechtsnationalen ab, Kulturveranstaltungen für ihre Zwecke zu instrumentalisieren.

Wir verbinden uns solidarisch mit Menschen, die durch eine rechtsextreme Politik immer weiter an den Rand der Gesellschaft gedrängt werden.

Solidarität statt Privilegien. Es geht um Alle. Die Kunst bleibt frei!

Die Vielen