ThinkTank 2020 mit Ordentlicher Mitgliederversammlung

Auch 2020 treffen wir uns wieder zu einem intensiven ThinkTank für Visionen, Ideen und Strategien unseres Verbands.

Vom 13 - 14 März 2020 in Detmold.

In diesem Rahmen findet wieder die Ordentliche Mitgliederversammlung statt. 

 

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Bundesverband auf der Kulturbörse Freiburg 2020

Mitglieder-Versammlung - Sonntag, 26.01.2020, 19h-21h

Apero am Stand 2.0.9. - Montag, 27.01.2020, 12h

Shortcuts - Dienstag, 28.01.2020, 15:30h-17:00h, Raum K1

Unser Messestand befindet sich diesmal wieder in der großen Messe-Halle:
Stand 2.0.9

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Shortcuts

Der Bundesverband Theater im Öffentlichen Raum lädt ein, aktuelle Projekte, neue Produktionen und innovative Konzepte des Theaters im öffentlichen Raum zu präsentieren. Die Projekte sollen die Arbeit der Szene widerspiegeln und die Vielfalt des Genres aufzeigen.

Kurzpräsentationen auf der 32. Internationalen Kulturbörse Freiburg Di. 28. Januar 2020, 15:30 Uhr – Raum K1-4

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KIOSK – Das Straßentheater-Szene Treffen

Im Rahmen des diesjährigen Festivals Welttheater der Straße in Schwerte lädt der Bundesverband Theater im öffentlichen Raum erstmalig zum Kiosk ein, einem zwanglosen Treffen von Veranstalter*innen, Künstler*innen und Agenturen der darstellenden Künste im öffentlichen Raum.

Samstag, 31.08.2019
14-16 Uhr

Backstage-Areal
(Ruhrstr. 20 / 58239 Schwerte)

Unmittelbar im Anschluss ab 16 Uhr könnt Ihr das Programm des Festivals entdecken.
Infos: http://www.welttheater-der-strasse.de/

Ihr seid herzlich eingeladen, mit dabei zu sein!
Wir bitten um (unverbindliche) Anmeldung unter h.ehrich@theater-im-oeffentlichen-raum.de


Berliner Erklärung der Vielen

Kunst schafft einen Raum zur Veränderung der Welt

Als Aktive der Kulturlandschaft in Deutschland stehen wir nicht über den Dingen, sondern auf einem Boden, von dem aus die größten Staatsverbrechen der Menschheitsgeschichte begangen wurden. In diesem Land wurde schon einmal Kunst als entartet diffamiert und Kultur flächendeckend zu Propagandazwecken missbraucht. Millionen Menschen wurden ermordet oder gingen ins Exil, unter ihnen auch viele Künstler*innen.

Heute begreifen wir die Kunst und ihre Einrichtungen, die Museen, Theater, Ateliers, Clubs und urbanen Orte als offene Räume, die Vielen gehören.
Unsere Gesellschaft ist eine plurale Versammlung. Viele unterschiedliche Interessen treffen aufeinander und finden sich oft im Dazwischen. Demokratie muss täglich neu verhandelt werden – aber immer unter einer Voraussetzung: Es geht um Alle, um jede*n Einzelne*n als Wesen der vielen Möglichkeiten!
 
Der rechte Populismus, der die Kultureinrichtungen als Akteure dieser gesellschaftlichen Vision angreift, steht der Kunst der Vielen feindselig gegenüber. Rechte Gruppierungen und Parteien stören Veranstaltungen, wollen in Spielpläne eingreifen, polemisieren gegen die Freiheit der Kunst und arbeiten an einer Renationalisierung der Kultur.

Ihr verächtlicher Umgang mit Menschen auf der Flucht, mit engagierten Künstler*innen, mit allen Andersdenkenden verrät, wie sie mit der Gesellschaft umzugehen gedenken, sobald sich die Machtverhältnisse zu ihren Gunsten verändern würden.

Wir als Unterzeichnende der Berliner Theater, Kunst- und Kultureinrichtungen und ihrer Interessensverbände begegnen diesen Versuchen mit einer klaren Haltung:

Die unterzeichnenden Kunst- und Kulturinstitutionen führen den offenen, aufklärenden, kritischen Dialog über rechte Strategien. Sie gestalten diesen Dialog mit Mitwirkenden und dem Publikum in der Überzeugung, dass die beteiligten Häuser den Auftrag haben, unsere Gesellschaft als eine demokratische fortzuentwickeln.

Alle Unterzeichnenden bieten kein Podium für völkisch-nationalistische Propaganda.

Wir wehren die illegitimen Versuche der Rechtsnationalen ab, Kulturveranstaltungen für ihre Zwecke zu instrumentalisieren.

Wir verbinden uns solidarisch mit Menschen, die durch eine rechtsextreme Politik immer weiter an den Rand der Gesellschaft gedrängt werden.

Solidarität statt Privilegien. Es geht um Alle. Die Kunst bleibt frei!

Die Vielen